Interview mit Transporter-Fahrer & Karabag-Kunde Herr Wegner

Ralph Wegner ist Gründer von WattRad, die elektrische Zweiräder, wie Roller und E-Bikes vertreiben. Die Firma steht für die Begeisterung an elektrisch angetriebener Mobilität. Bislang fuhr Herr Wegner einen Fiat Doblò als Transportfahrzeug, da WattRad aber oft viele E-Bikes von A nach B transportieren muss, ist nun ein Transporter mit einem noch größeren Ladevolumen erforderlich. Worauf es ihm bei einem Transporter noch ankommt und über welche Erfahrung er mit dem Fiat Doblò heute lachen kann, hat er uns im Interview verraten.

Sie interessieren sich für den Kauf eines Fiat Ducato, warum gerade dieses Fahrzeug?

Da ich einen neuen Transporter benötige, habe ich vorab alle Anbieter miteinander verglichen und als Ergebnis kam der Fiat Ducato heraus. Der ist für meine Anforderungen optimal, weil er sehr groß und geräumig ist. Fiat ist mir speziell auch schon seit den 90er-Jahren bekannt, sie kennen sich mit Dieselmotoren bestens aus und bauen immer noch moderne Dieselmotoren. Gerade da spricht alles für den Ducato. Die neuen Motoren entsprechen der Euro 6- Abgasnorm – kommen aber als einzige in dem Bereich ohne Adblue aus. Der Vorteil dieser Lösung: Geringeres Gewicht, weniger Aufwand (zum Nachfüllen) und niedrigere Kosten. Für gewerbliche Nutzer ist das nicht ganz unwichtig.

Wie sind Sie auf Karabag aufmerksam geworden?

Mit der Firma Karabag hatte ich zum ersten Mal im Jahr 2013 Kontakt. Da wir eine Firma sind, die sich mit erneuerbarer Energie beschäftigt, hatte ich mich für ein Elektrofahrzeug interessiert – und mir den Fiat 500 mit Elektromotor angeschaut. Damals waren die Kosten für solch ein Fahrzeug noch immens hoch und ich musste mich leider dagegen entscheiden. Trotz alledem hoffe ich sehr, dass Karabag in naher Zukunft noch einen Ducato mit Elektroantrieb für den Nahbereich in ihre Flotte aufnimmt.

Was sind aktuell die größten Herausforderungen und wie kann Ihnen der Ducato dabei helfen?

Aktuell fahre ich einen Fiat Doblò. Dieser ist einwandfrei, fährt sich toll und benötigt kaum Wartung. Allerdings brauche ich einen größeren Laderaum, da ich teilweise drei oder vier Fahrräder transportieren muss. Meiner Meinung nach ist der Ducato L2 optimal dafür geeignet. Er verfügt über einen geräumigen Laderaum sowie eine niedrige Ladekante, was das be- und entladen bequemer macht. Da ich mit dem Transporter auch eher in der Stadt unterwegs bin, ist ein kürzerer Radstand ebenfalls wichtig.

Was ist die lustigste Anekdote aus Ihrem Arbeitsalltag?

Im Jahr 2014 waren wir mit WattRad auf der Messe Du und deine Welt. Für die acht Messetage hatte ich mir einen Fahrradanhänger mit 12 Stellplätzen gemietet und bin jeden Tag mit meinem Fiat Doblò, dem Anhänger und den Fahrrädern im Gepäck hin- und hergefahren. Der Anhänger war nur leider viel zu lang, um das Messegelände geräuschlos zu verlassen. Der Kommentar von den Leuten war meist: “Emissionsarm ist aber anders”. Und aus diesem Grund habe ich mir gesagt, dass der nächste Transporter auf jeden Fall größer sein muss. Auch lustig war, dass unser Nachbar auf der Messe die Freunde von den US Cars waren. Wir als Elektro-Befürworter neben den V8ern – passte thematisch nicht ganz zusammen. Nichtsdestotrotz haben wir uns natürlich sehr gut verstanden und uns auch gegenseitig geholfen.

Eine weitere lustige Geschichte fing ebenfalls mit dem Fiat Doblò an. Es war meine erste Fahrt nach Bremen. Ich sollte dort einen Roller abholen und habe den klassischen Fehler gemacht, mich auf den Belader zu verlassen. Er sagte mir, dass der Roller im Transporter sei und ich losfahren könnte. Ohne mir weiter Gedanken zu machen, bin ich dann zurück nach Hamburg gefahren. Kurz vor unserem Laden in Wandsbek habe ich eine scharfe Linkskurve genommen und plötzlich habe ich nur noch einen lauten Knall gehört. Zudem kam die Warnmeldung: Ihre Seitentür ist offen. Ich bin sofort ausgestiegen und hab direkt eine riesige Beule in der Seitentür gesehen. Das Problem war, dass sich der Zurrgurt gelöst hatte und der Roller in der Kurve gegen die Tür gefallen ist. Das war mir eine Lehre und seither habe ich immer an die Regel „Wer fährt, der gurtet“ gehalten. Der Fahrer muss natürlich immer die Abnahme von der Ladung machen. Ich habe den Schaden dann auch direkt reparieren lassen, denn mit einem verbeulten Fahrzeug fahre ich nicht durch die Gegend.

Vielen Dank für das Interview, Herr Wegner. Weiterhin viel Erfolg und bald gute Fahrt mit Ihrem neuen Ducato! 

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